..................Geschichte über Herisau..................

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Erste Erwähnung

 821

Erste Erwähnung einer heute appenzellischen Örtlichkeit: Schwänberg Herisau

Zerstörung von Herisau

1084

Im 10.Jahrhundert, der Blütezeit der St. Gallischen Klosterschule, konnte sich Herisau recht gut entwickeln, und die äbtische Oberleitung wurde damals nicht als Druck, sondern als Schutz und Schirm empfunden. Als aber im 11. Jahrhundert der Kampf zwischen Kaiser Heinrich IV. und Papst Gregor VII. entbrannte, entspann sich auch um die Abtei St. Gallen als Brennpunkt zweier Gegenäbte ein langandauernder Streit, in welchem Herisau im Jahre 1084 verwüstet wurde. Die Vermutung liegt nun sehr nahe, dass nachher, das heisst im 12.Jahrhundert, der Bau des «festen Turmes» in Herisau und der beiden Burgen «Rosenberg» und «Rosenburg» erfolgt ist.

Herisau schliesst sich den appenzellischen Gemeinden an

1403

Dorfbrand

1606

Herisau ist Distriktshauptort im Kanton Säntis

1798 - 1803

Französische und österreichische Truppen besetzen im Wechsel das Dorf. Erst mit der Mediationszeit (1803-1813) kehrten wieder ruhigere Zeiten ein, doch forderte das Abhängigkeitsverhältnis zu Frankreich sehr viele Opfer an Geld und Gut. Wie sehr die Gemeinde von Napoleons Zeitgeist beherrscht war, zeigt der Umstand, dass bei dessen Niederlage bei Waterloo sämtliche Glocken vom Turme herab der allgemeinen Freude Ausdruck verliehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herisau 1876 - 2001

So wurde 1876 Herisau aus- schliesslicher Tagungsort der Regierung und des Kantonsrates (bisher grosser Rat). Trogen aber verblieb wie von alters her die Würde des Gerichtsortes. Seither ist es um die Geschichte von Herisau ruhiger geworden, nachdem der Gemeinde durch die neue Gesetzgebung weitgehend Gerechtigkeit widerfahren ist und sie sich nunmehr einer gesunden und sicheren Aufwärtsent- wicklung erfreuen durfte.

Als einer der grössten Industrie und Handelsplätze der Ostschweiz weist Herisau folgende hauptsächliche Industriezweige auf:
 

  • Kabel-, Kautschuk- und Kunststoffwerke
  • maschinenindustrielle Betriebe
  • Textilveredelung
  • Fabrik für elektronsiche Messgeräte
  • Leuchtröhrenfabrik


im weiteren:
 

  • bedeutender Marktplatz (schon 1537 erwähnt)
  • Butter- und Käsemarkt in der Halle unter dem Rathaus (inzwischen aufgehoben)
  • Obst- und Gemüsemarkt, Viehmarkt (grösster Schlachtvieh-Kälbermarkt der Ostschweiz)
  • Herbst-Jahrmarkt, Klausmarkt
  • Eidgenössischer Waffenplatz seit 1865