..................Geschichte über Herisau..................
Erste Erwähnung einer heute appenzellischen Örtlichkeit: Schwänberg Herisau
1084
Im 10.Jahrhundert, der Blütezeit der St. Gallischen Klosterschule, konnte sich Herisau recht gut entwickeln, und die äbtische Oberleitung wurde damals nicht als Druck, sondern als Schutz und Schirm empfunden. Als aber im 11. Jahrhundert der Kampf zwischen Kaiser Heinrich IV. und Papst Gregor VII. entbrannte, entspann sich auch um die Abtei St. Gallen als Brennpunkt zweier Gegenäbte ein langandauernder Streit, in welchem Herisau im Jahre 1084 verwüstet wurde. Die Vermutung liegt nun sehr nahe, dass nachher, das heisst im 12.Jahrhundert, der Bau des «festen Turmes» in Herisau und der beiden Burgen «Rosenberg» und «Rosenburg» erfolgt ist.
1403
1606

1798 - 1803
Französische und österreichische Truppen besetzen im Wechsel das Dorf. Erst mit der Mediationszeit (1803-1813) kehrten wieder ruhigere Zeiten ein, doch forderte das Abhängigkeitsverhältnis zu Frankreich sehr viele Opfer an Geld und Gut. Wie sehr die Gemeinde von Napoleons Zeitgeist beherrscht war, zeigt der Umstand, dass bei dessen Niederlage bei Waterloo sämtliche Glocken vom Turme herab der allgemeinen Freude Ausdruck verliehen.
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