Die Geschichte des Computers
Vorgeschichte | Von den Ursprüngen der Rechentechnik


Die Geschichte der Computertechnik – eine faszinierende und weitaus bedeutende Entwicklung, deren Ursprung weit mehr als 2000 Jahre zurückliegt... Alles begann mit einer „primitiven Datenverarbeitung“ - der Addition und Subtraktion von Zahlen.
In diesem Zusammenhang ist das wohl älteste uns bekannte Rechenhilfsmittel zu nennen:

Das „Chinesische Rechenbrett“ (Der Abakus)
Etwa um 1000 v. Chr. wird das Chinesische Rechenbrett erstmals geschichtlich erwähnt. Mit ihm waren die grundlegenden Arithmetikoperationen, wie Addition und Subtraktion, möglich. Auf diesem Brett war es möglich mit Hilfe von Steinchen bzw. Perlen, die in einer Rinne verschoben werden konnten, durch ihre jeweilige Stellung bestimmte Zahlenwerte darzustellen. Später wurde es dann von den Römern übernommen und erhielt den Namen „Abakus“ (vom römischen: abax = Tafel). Es wurden später auch weitere Varianten entwickelt, bei denen z.B. Kugeln auf Drähten verschiebbar waren. Auch karierte Tafeln oder Tischdecken, wurden als Unterlage genutzt, worauf dann Münzen, Knöpfe oder Plättchen verschoben wurden. Bis in das Mittelalter fand das Rechenbrett bei uns in Europa Verwendung. In anderen Ländern der Erde, wie Ostasien, Indien oder Russland, wird es heutzutage noch als preiswertes Rechenhilfsmittel eingesetzt. Geübte Anwender können mit dem Rechenbrett sogar schnellere Ergebnisse als mit einer modernen Rechenmaschine erzielen.

Das indisch-arabische Zahlensystem (als Vorraussetzung für die Rechenmaschinen)
Unser heutiges Zahlensystem - das Dezimalsystem - entstand im 6. bis 8. Jh. n. Chr. in Indien. Später, etwa ab dem 9. Jh. wurde es von den Arabern über Spanien nach Europa übermittelt. Von da aus wurde es weiter es in die restliche Welt verbreitet.
Der persische Astronom und Mathematiker Ibn Musa Al-Chwarisni verfasste im 9. Jh. ein Lehrbuch für "Regeln der Wiedereinsetzung und Reduktion", womit eine symbolische Mathematik begründet wurde und diese unausweichlich machte.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten, gelang es schließlich dem Mathematiker Adam Ries das dezimale System auch in Deutschland durchzusetzen. Er verfasste sogar einige Rechenbücher, in denen die vier Grundrechenarten des Dezimalsystems ausführlich dargestellt wurden. Diese Bücher erschienen Anfang des 16. Jh. und wurden bis in das 17. Jh. hinein nachgedruckt.
Als um 1600 die Logarithmen entdeckt wurden, war es nun auch möglich die Multiplikation auf die Addition von Teilprodukten zurückzuführen. Dies war für die späteren Rechenmaschinen und auch den Computer durchaus bedeutend.

Das dezimale Zahlensystem bildete die Grundvoraussetzung für die Entwicklung der späteren Rechenmaschinen.

17.-19.Jahrhundert    

1900-1945    

1946-1957    

1958-1966    

1967-1971     

1972-Heute