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 | Jeder zweite PC durch Viren geschädigt |
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3. Bluewin-Studie zu Sicherheit und Unterhaltung im Internet: User erklären Viren und Werbemails den Kampf Bluewin hat Anfang September 2006 eine Studie* in Auftrag gegeben, welche die Auswirkungen von Viren, Würmern und Spamming auf das Verhalten der Internetuser in der Deutsch- und Westschweiz untersucht und aufzeigt, wie wichtig Unterhaltung im Internet ist. Das Resultat zeigt, dass die verursachten Schäden durch Viren nach wie vor gross sind, die User sich dadurch aber nicht abschrecken lassen und aktiv Gegenmassnahmen ergreifen. Ein Grossteil der Befragten begrüsst die Möglichkeit, via Internet gleichzeitig auch telefonieren und fernsehen zu können. Die aktuelle Studie lässt sich kurz zusammenfassen: Die durch Viren verursachten Schäden sind nach wie vor gross. Dank der Aufklärungsarbeit der Provider und der Thematisierung in den Medien wissen die Internetuser aber, was zu tun ist und lassen sich nicht verunsichern. Auch die Bereitschaft, selbst aktiv gegen Viren, unerwünschte Werbemails und andere unwillkommene Begleiterscheinungen im Netz vorzugehen und dafür etwas zu investieren, ist gestiegen. Die Befragten haben keine Probleme bei technischen Aufgaben wie dem Herunterladen von Software und nutzen das Internet vermehrt auch als Unterhaltungsgerät. Nach wie vor grosse Schäden... Das Ausmass der Schäden wie Softwareschaden (62%) oder Datenverlust (37%), erzeugt durch Viren, ist nach wie vor gross: Jeder zweite Befragte gab an, in den letzten sechs Monaten durch Viren Schaden erlitten zu haben. In einer vergleichbaren Studie vom März 2004 waren es knapp 40 Prozent. Konsequenterweise werden darum Viren auch als grösste Gefahr für das Internet eingeschätzt (91.7%), gefolgt von Hackerangriffen (70%) und Spams (64.9%). Auf die Frage, wer sich um das Problem von Viren, Spamming & Co. kümmern soll, gaben 84.2% der Befragten ihren Internetprovider an. Jeder zweite Befragte ist der Meinung, selbst (mit)verantwortlich zu sein und jeder fünfte sieht eine Verpflichtung beim Staat. «Wie bei verschiedenen anderen Sicherheitsthemen im Alltag, verspricht auch hier eine Mischung aus passiver und aktiver Sicherheit den grössten Erfolg», erklärt Charles d’Heureuse, Chief Technology Officer von Bluewin. Technologische Unterstützung bieten die Provider mit Spamfiltern, Firewalls auf Hard- und Software-Basis oder die verschiedenen Anbieter von Virenschutzprogrammen. ...aber aktiver Kampf gegen Viren Das Bewusstsein und die Sensibilisierung für solche möglichen Gegenmassnahmen im Internet ist bei den Usern gross; sie wissen dank der Informationsoffensive der Provider was zu tun ist - und setzen dies auch in die Tat um. Als Hauptinformationsquellen fungieren dabei die Medien und das Internet. So gab praktisch jeder Befragte an, dass er oder sie keine dubiosen E-Mails mehr öffne. Als sinnvollste Schutzmassnahmen betrachten 91.2% die Installation von Anti-Virenprogrammen; auch das Bewusstsein und die Bereitschaft, Spam-Filter und Firewall zu installieren, haben in ähnlichem Ausmass zugenommen. Jeder zweite Befragte gab zudem an, vermehrt als früher mit gesundem Menschenverstand vorzugehen. Alles in allem lässt sich der User durch Viren nicht abschrecken und ist bereit, Geld in Schutzmassnahmen zu investieren. So hat in den sechs letzten Monaten jeder zweite Befragte aktiv selbst etwas gegen Spam und Viren unternommen (35% installierten Antiviren-Programme, 28.7% führten Firewall-Software und 24.3% Spam-Filter ein).
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